Kirchgeld

Das Kirchgeld ist eine bayerische Besonderheit. Es wird erhoben, weil die Kirchensteuer in Bayern um 1 % geringer ist als üblich (8 % statt 9 %). Der Vorteil für die Kirchengemeinde: Es erreicht Gemeindeglieder, die Einkünfte haben, aber keine Kirchensteuer zahlen (wie z. B. Rentner).

Einmal im Jahr bekommen Sie von uns mit dem Gemeindebrief den Kirchgeldbescheid. Sie werden um Selbsteinschätzung der Höhe des Kirchgeldes gebeten. Als Faustregel gilt, dass ein Tausendstel des jährlichen Bruttoeinkommens gegeben werden sollte. Als Hilfe kann auch der Vorschlag in der Tabelle auf dem Kirchgeldbescheid (bitte Link anklicken) dienen. Wer keine Einkünfte hat bzw. weniger als den Freibetrag von 8004 Euro pro Jahr verdient, braucht nichts zu bezahlen. Das Kirchgeld kann wie die Kirchensteuer in voller Höhe steuerlich geltend gemacht werden.

Das Kirchgeld steht im Gegensatz zur Kirchensteuer in vollem Umfang Ihrer Kirchengemeinde für die Finanzierung nötiger Aufgaben zur Verfügung.

Kirchgeldbescheid als PDF-Dokument